September 2017

Er ist Kult, sexy und man kann ihn nicht kaufen – der Kalender von Weihnachtsgebäckhersteller Lambertz ist auf 1000 Exemplare limitiert und wird nur an VIPs und gute Kunden in aller Welt verschickt. Für die Ausgabe 2018 „Life is a Dance“ engagierte Lambertz-Alleininhaber Hermann Bühlbecker attraktive Models wie Nadja Auermanns Tochter Cosima und Ex-Baywatch-Blondine Pamela Anderson. Und wer hat ihnen vorm Fotoshooting in Berliner Theatern die Haare schön gemacht? Ralf Suchomel – er stylte Model Melanie London, die Schauspielerinnen Nellie Thalbach und Jana Pallaske sowie Solotänzerin Elena Pris vom Staatsballett Berlin.

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September 2017

Paris – Die Haute Coiffure Francaise präsentiert im Caroussel du Louvre ihre neue Kollektion „Beauté Unique“ – die deutsche HCF Sektion lässt sich live von fünf Shows inspirieren. „Wir wurden in diesem Jahre regelrecht in den Bann gezogen. Die Präsentation der Looks und auch deren Umsetzung war absolut neu und modern. Die Modelle wurden perfekt präsentiert und die Show ganz besonders gestaltet. In diesem Jahr sprachen die Modelle für sich – im Wortsinn bei der Show der Norweger. Sie schickten nur die Modelle, aber keine Friseure auf die Bühne“, so Sektionschefin Simone Kreischer begeistert. Die Show der norwegischen HCF-Sektion griff die Mythenwelt ihrer skandinavischen Heimat auf, übersetzte Naturschauspiele wie das Nordlicht, Sagen und Märchen in atemberaubende Friseuren. Vier weitere Show stellten den Schönheitsbegriff in den Kontext von Veränderung, Individualität, Kontrast und ethnologischen Facetten.

Übrigens: Im Februar 2015 hatte die deutsche HCF-Sektion mit ihrer 30-Minuten-Show „Explorers“ ihren großen Auftritt im Louvre. Rote Kurzhaarschnitte mit geometrischen Konturen und voluminöse Musen-Mähnen waren vor zwei Jahren das Highlight auf dem Laufsteg.

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August 2017

Zum Glück hatte er sich verlaufen – jetzt hat Hazim (27) einen Job im Salon von Timo Hahne in Bayreuth und darf seine Familie nachholen. „Hazim stand plötzlich bei uns im Salon“, erinnert sich Timo Hahne. „Er hatte sich verlaufen, suchte eigentlich einen anderen Friseur.“

Das war vor einem Vierteljahr. Mittlerweile gehört der irakische Jesid zum Salonteam. Nach dem Deutschunterricht schneidet und rasiert Hazim, entfernt Augenbrauen mit dem Faden – er beherrscht die traditionellen Techniken der Barbiere des Nahen Ostens. „Noch konzentriert er sich auf Herren, traut sich noch nicht an Damenköpfe. Aber er guckt und liebäugelt mit diesen Schnitten“, lacht Hahne. „Bei der Kundschaft kommt Hazim gut an. Er schneidet perfekt.“

In seiner Heimat betrieb Hazim einen eigenen Herrensalon. Doch der wurde bei einem Bombardement zerstört. Hazim brachte seine Frau und seine beiden Kinder in einer Zeltstadt unter. „Eine Flucht auf dem Landweg war ihnen nicht zuzumuten“, sagt der Iraker. Hazims jüngstes Kind war gerade eineinhalb Jahre alt. „Nun kann ich meine Familie endlich wiedersehen.“ Denn die Anstellung in Hahnes Salon ermöglich es Hazim, seine Familie nachzuholen. (S)Ein großes Glück.

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Juli 2017

„Fashion Week“ (4.-7. Juli) in Berlin

Die Top-Stylisten Simone Kreischer, Ralf Suchomel und Nadja Renner gehören zum Kreativteam von L´Oréal Professionnel , das sich auch in diesem Sommer unter der Leitung von „Head of Hair“ André Märtens um die Köpfe der Models kümmert. Und das sind nicht wenige! Rund 50 Designer schicken ihre Mode auf den Laufsteg – getragen von jeweils 20 Beauties. Die 30 Haarprofis des L´Oréal Professionnel-Teams frisieren 30 Prozent der Models. Im Zwei-Stunden-Takt nehmen die Schönheiten vorm Frisierspiegel Platz. 20 Minuten, dann muss die Friseur sitzen – und blitzschnelle Umzüge verkraften. Ein Kreativ-Marathon von 7 Uhr morgens bis 20 Uhr abends. Trotzdem sagt Ralf Suchomel, der seit zehn Jahren bei der Fashion Week Haare stylt: „Ich liebe diese Herausforderung. Besonders Designer, die sich für den Look auf dem Kopf etwas einfallen lassen.“

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Juli 2017

Neue Herbstkollektion

Frech & feminin. Kurz & lang. Klare, frische Farben  – mit seiner neuen Herbstkollektion eröffnen  die Hairstylisten  Timo und Katharina Hahne  aus Bayreuth die neue Saison auf den Köpfen modebewusster Damen. Kurzes Haar verzaubert  dank weicher Schnittführung und pastelligen Blondtönen wie Rosé-Sorbet  mit sinnlicher Weiblichkeit. „Halblanges Haar kombiniert beim Bob ein strukturiertes Innenleben mit sanften Strähncheneffekten“, erklärt Timo Hahne, der sich auf Schnitt und Farbe der Kollektion fokussierte. Langes Haar wird entweder ganz glatt oder gewellt getragen, hellt sich vom Scheitel zur Spitze im Farbverlauf auf. Sowohl kalte als auch warme Basistöne werden mit Kupfereffekten hervorgehoben.

Für ihre trendige, trotz Extravaganz tragbare Kollektion wählten sich Timo und Katharina Hahne nicht minder glamouröse Modelle.  Anika Scheibe – selbst  gelernte Friseurin und heute als eine der erfolgreichsten deutschen Models bei der Agentur PS Model Management München unter Vertrag – posierte beim Fotoshooting  für die Kurzhaar- und Bob-Varianten. Langhaar-Expertin Katharina Hahne suchte sich für ihren Part Model Christina Teufel  aus. Sie bei der Hamburger Agentur „Most wantet Models“ unter Vertrag.

 

Juni 2017

Als Juroren unterwegs

Simone Kreischer und Ralf Suchomel haben für L´Oréal Professionnel (aus)gewählt. Die beiden Topakteure gehören zur Jury, die die Bewerbungen für den Nachwuchswettbewerb „Stylist for Tomorrow“ sichtet. Junge Friseure (18-28 Jahre) konnten ihre Interpretation der Trendthemen „Glamour Hair“, „Curl Mania“ oder „The Art of Braid“ einreichen. Die Stylisten der 24 besten Arbeiten wurden im Mai zum Halbfinale in die L´Oréal Akademie nach Berlin eingeladen. Dort nominierte die Jury die acht Finalisten, die am 7./8. Juli auf der L´Oréal Professionnel Fashion Week in Berlin um den Sieg wetteifern. Die drei besten Nachwuchsfriseure werden künftig das Kreativteam von L´Oréal Professionnel verstärken.

 

Juni 2017

Nach dem Ball ist vor dem Ball

Deshalb sucht schon jetzt Ralf Suchomel ein Friseurteam für den 13. SemperOpernball am 26. Januar 2018 in Dresden. Die Aufgabe: „Wir frisieren rund 100 Debütantenpaare, die mit einem Walzer den Ball eröffnen.“ Der Opernball mit über 2000 Gästen und hochrangiger Prominenz ist nicht nur das bedeutendste gesellschaftliche Ereignis in Sachsen. Die rauschende Nacht in der glamourösen Oper muss den Vergleich mit dem traditionsreichen Wiener Opernball nicht scheuen und wird live vom MDR überragen. Für die perfekten Frisuren der Debütanten sorgten beim diesjährigen Ball unter Leitung von Ralf Suchomel die Salons von Martina AchtJörg Pütts, Nadja Renner, Simone Kreischer und Annett Bauer-Nitzsche.

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Mai 2017

Alles neu macht der Mai.

Aber Friseurmeister Yves Bubert macht´s noch besser. Er verwandelt seinen dreigeschossigen Friseursalon in Lüdenscheid peu à peu in eine Erlebniswelt, in der sich seine Kunden aus dem hektischen Alltag zurückziehen können. Der Umbau der ersten Etage ist abgeschlossen. Das Ambiente: „Sehr männlich und zugleich wohnlich. Es dominieren Brauntöne, Stahl und Messing“, beschreibt Bubert. Der Salon trägt seine Handschrift. „Ich habe alte Bruchsteinmauern aus dem 16. Jahrhundert freigelegt. Ein erdiger Raumduft unterstreicht das Gestaltungsanliegen.“

Entschleunigen heißt bei Yves Bubert aber nicht Stillstand. „Mein Konzept ist es, das die Kunden die Plätze wechseln. Zum Haareschneiden sitzen sie an einem anderen Platz als beim Kolorieren.“ Den Kolorationstisch hat Yves Bubert aus alten Gerüstbaubohlen konstruiert. „Weil er ohne Spiegel ist, können sich die Kunden über den Tisch hinweg unterhalten.“

Bubert: „Ein Friseur steht nicht an einem einfachen Arbeitsplatz. Unsere Arbeit ist mit vielen Emotionen verbunden. Diese sollen sich in meiner Erlebniswelt wiederspiegeln.“ Ein Anspruch, der sich auch in der zweiten Etage niederschlagen wird – Bubert plant einen Konzeptstore „mit Produkten, die man nicht an jeder Ecke kaufen kann.“ Die Kunden sollen sich von Kosmetik, Schmuck und Mode junger Designer inspirieren lassen.

Der Lüdenscheider Haarkünstler hat Pläne. „Ich bin noch längst nicht fertig. Ich denke, ich habe gerade mal 80 Prozent geschafft…“

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April 2017

25 Jahre Salon „Coiffure Suchomel Bohm“ in Dresden

Pünktlich zum Auftakt der Hochzeitssaison und im 25. Jahr des Bestehens des Dresdner Salons „Coiffure Suchomel Bohm“ inspirieren die beiden Langhaarträumer Ralf Suchomel und Frank Bohm sowohl Bräute als auch Berufskollegen mit verblüffend legeren Looks. In einer hochwertigen Broschur präsentieren sie die Bandbreite ihres Könnens – von der klassischen bis zur avantgardistischen Steckfrisur. Die Broschur zeigt lässige Looks ohne Retusche – für die Kundin im Salon, zur Nacharbeit im Salon und versteht sich als Wegweiser für das ehrliche Handwerk fernab von Hochglanz-Korrektur. Verbunden mit der Handwerkskunst der sächsischen Seidenblütenmanufaktur Wallroda entstanden Looks, die jede Kundin vom schönsten Tag im Leben träumen lassen.
Das Schweizer Journal „Coiffure Suisse“ war von der Brautfrisuren-Kollektion so begeistert, dass es dem Salon Suchmel Bohm gleich zwei Doppelseiten widmete – unter der Überschrift „Marry me“ . „Wir sind begeistert von Ihren Looks“, schrieb Chefradakteurin Barbara Müller Moreno.

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März 2017

Erasmus in Berlin

„Ich bin ein Berliner“ – zumindest für zwei Wochen kann das Romaric (23) von sich behaupten. Der junge Franzose aus  Villeneuve d´Ascq absolviert im Rahmen des europäischen „Erasmus“-Programmes ein Praktikum im Berliner Salon „Farkas & Manthei“. „Ich selbst wollte nie Friseur werden. Aber ich hatte tolle Ausbilder in Ulm. Sie haben meine Leidenschaft für das Friseurhandwerk geweckt. Diese Begeisterung will ich nun selbst an junge Leute zurück geben“, begründet Enrico Farkas sein Engagement im Programm, dass die berufliche Mobilität Jugendlicher fördert.

„Romaric lernt  im zweiten Lehrjahr“, stellt Farkas seinen Praktikanten vor. Denn Romaric selbst spricht kaum Deutsch und nur wenig Englisch, das zur Verständigung gerade so reicht. „Wir kommunizieren mit Händen und Füßen, mit Kamm und Bürste“, lacht Farkas. Denn in seinem Salon wiederum spricht niemand Französisch. Doch das hindert nicht an der Arbeit. Romaric probiert sich an Azubis aus, darf auch an den ein oder anderen unkomplizierten Kunden. Nicht nur er lernt jede Menge. „Romaric ist auch für uns eine echte Bereicherung“, gesteht Farkas. „Denn schon allein, dass jemand Neues bei uns im Salon ist, uns bei der Arbeit zuschaut und unsere  Arbeitsabläufe beobachtet, schärft die Sicht auf die Dinge und beeinflusst  positiv unsere Arbeitsweise. Wir alle haben Romaric sofort ins Herz geschlossen.“

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Januar 2017

12. SemperOpernball

Mitwirkende der HCF: Ralf Suchomel, Frank Bohm, Annett Bauer-Nitzsche, Andreas Nitzsche, Jörg Püts und Celina Böhringer (Team Simone Kreischer)

Dresden tanzt im ¾-Takt – und die Frisur hält

Sie mach(t) en die Haare schön – 18 Friseure stylten unter der Regie des Salons „Coiffure Suchomel Bohm“ die 200 Debütanten des 12. SemperOpernballs. Ralf Suchomel und sein Team frisieren seit 2006 die jungen Paare, die mit einem Walzer die glamouröseste Nacht Ostdeutschlands  eröffnen. In 12 Jahren haben die Figaros rund 2000 Debütanten gestylt – mit Unterstützung von L Óreal professionnel, dank ihres reichen Erfahrungsschatzes und der meisterhaften Beherrschung ihres Handwerks.

Für die diesjährige Debütantenfrisur ließ sich Ralf Suchomel von der Berliner „Fashion Week“ inspirieren. Er interpretierte den klassisch-eleganten  Dutt neu: Statt streng und glatt, wirkt die Friseur wie mit lockerer Hand gesteckt. Das Haar  steht nicht in glänzender Konkurrenz zum strahlenden Schmuck, sondern nimmt sich in mattem Nass-Look zurück.  Der lässige Dutt wird von einem goldenen Blätter-Reif mit Strass-Steinen umkränzt. Über der Stirn ist das Haar geflochten und wirkt dadurch jung und lebendig.

Alljährlich steht das Friseurtema vor einer großen Herausforderung:  Die Frisuren müssen in kurzer Zeit elegant, handwerklich perfekt und in einem einheitlichen Gesamtbild gestylt werden – egal welche Haarlänge die Tänzerinnen  von Natur aus mitbringen. Die Friseur darf nicht mehr als 20 Minuten pro Debütantin beanspruchen – und sie muss nicht nur den Eröffnungstanz, sondern die ganze Nacht bestehen. 50 Haarteile in verschiedenen Farben, 120 Dutt-Kissen, 20 Kilo Haarlack, sechs Kilo Haarglanz, zwei Kilo Haargel, 2,5 Kilo Haarnadeln machten es möglich.

Ralf Suchomel: „Die Friseur mit Dutt und Haarreif  wirkt sehr frisch. Teenager können damit  zu Jugendweihe oder beim Tanzstundenball glänzen. Junge Bräute können  so vor den Altar oder den Standesbeamten treten.“

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Fotos: Foto Koch