Das Jahr 1945 symbolisiert das Ende des 2. Weltkrieges. Ein Jahr, in dem Frankreich mit Energie und Kreativität explodiert, welche für zu lang unterdrückt war. Nach vorn getrieben, mit großer Sehnsucht zu leben, das kreative, literarische und künstlerische Umfeld startet in eine neue Renaissance.

Auch in der Welt der Haute Coiffure machen berühmte Namen auf sich aufmerksam, die in kurzer Zeit weltweite Bedeutung erlangen sollten. Antoine, der weltweit berühmteste Friseur der 20-iger, 30-iger und 40-iger Jahre, fand würdige Nachfolger. Namen wie: Alexandre, Rosy und Marie Carita, Guillaume, Antonio, Jacques Dessange… waren die neuen „Hohepriester“ der französischen Frisierkunst.

Weiter junge, talentierte und kreative Friseure werden inspiriert und haben eine Idee: Sie gründen einen Club für Friseure mit hohen Ansprüchen. Charismatische Figuren wie: Fernand Aubry, Albert Pourrière und einige der berühmten Kollegen mit Guillaume an der Spitze, planen Synergien mit ihren Ideen, ihrer Kreativität und ihren Ambitionen.

Die HAUTE COIFFURE FRANCAISE war geboren: am 26. Februar 1945!

Der erste Präsident war: Fernand Aubry. Sein Nachfolger Albert Pourrière, weitere berühmte Namen folgten. Jedes Mitglied leitet einen prachtvollen Salon im goldenen Dreieck der Champs-Elysée, der Rue du Faubourg Sain

Honoré und der Avenue Montaigne und frisiert die Pariser Society. Ihr professionelles Image zieht bereits eine internationale Kundschaft an. Im Laufe der Jahre breitet sich der Club auch im Ausland aus und zählt die besten Friseure aus der ganzen Welt zu seinen Mitgliedern. L´Oréal beteiligt sich von Anfang an an dieser Pariser Bewegung, die auch auf internationaler Ebene ihre Kreise zieht. Denn Mitglied dieses Eliteclubs zu werden bedeutet weitreichende Anerkennung in der Branche.

Dies gilt auch heute im besonderen Maße, weil es sich weltweit immer um HCF-Salons handelt, die individuell geführt sind und nicht Kettensalons oder Franchisegruppen angehören.